
Die Begabtenförderung der Hanns-Seidel-Stiftung wurde 1982 ins Leben gerufen, hat derzeit rund 800 Stipendiaten im Programm und verfügt über verschiedene Förderungsbereiche:
Ziel der Begabtenförderung ist es, zur Erziehung eines persönlich und wissenschaftlich geeigneten hoch qualifizierten Akademikernachwuchses beizutragen. So sollen Studierende und Promovierende finanziell und ideell gefördert werden, die einerseits deutlich überdurchschnittliche Schul- und Studienleistungen vorweisen können, aber andererseits auch über ein ausgeprägtes gesellschaftliches Engagement verfügen.
In allen oben genannten Förderbereichen der Hanns-Seidel-Stiftung gilt das Selbstbewerbungsprinzip. Anhand der von den Studierenden und Promovierenden eingereichten Unterlagen wird von der Hanns-Seidel-Stiftung eine Vorauswahl getroffen. Geeignet erscheinende Bewerber erhalten eine Einladung zu einer mehrtägigen Auswahltagung, auf der in mündlicher und schriftlicher Form das Allgemeinwissen, die fachliche Qualifikation und auch die persönliche Eignung geprüft wird. Ein Auswahlausschuss mit Repräsentanten aus Wissenschaft, Politik und anderen Bereichen des "öffentlichen Lebens" entscheidet über die Aufnahme in die Förderung.
Seit dem Jahr 2008 können sich auch Studienanfänger um ein Stipendium im Rahmen der HSS-Studienförderung bewerben.
Gleichlaufend mit der Stipendiengewährung erfolgt die ideelle Förderung. Zu diesem Zweck wird in mehrtägigen Seminaren und Studienfahrten ein vielfältiges, studienbegleitendes Bildungsprogramm angeboten. Die Themen sind breit gefächert und befassen sich vor allem mit Themen aus den Bereichen Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, Religion, Bildung und Kultur. Sowohl die deutschen wie auch die ausländischen Stipendiaten sind Mitglieder der am jeweiligen Studienort bestehenden Hochschulgruppe.
Förderungswerk der Hanns-Seidel-Stiftung
Lazarettstrasse 33
80636 München
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